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Unsere Gemeinde im März 2026

Liebe Freunde, Brüder und Schwestern in Christus,

das Programm unserer Gottesdienste finden Sie wie gewohnt auf unserer Internetseite, und den Kalender für die Fastentage finden Sie unter diesem Link.

In den kommenden Wochen der Fastenzeit ruft die orthodoxe Kirche ihre Gläubigen zur Nächstenliebe auf, indem sie während der Göttlichen Liturgie in unserer Kirche die für diese Zeit typischen Evangelienlesungen vorträgt. Ihre Auslegung ist sowohl in der Heiligen Schrift von Jesus Christus selbst als auch in den Werken der Heiligen Väter und den Beschlüssen der Ökumenischen Konzile dargelegt.

Der erste Sonntag – Fest der Orthodoxie – erinnert an die Wiederherstellung der Ikonenverehrung im Jahr 843 unter Kaiserin Theodora. Am 1. März um 17:00 Uhr findet anlässlich des Festes die traditionelle Allorthodoxe Vesper in Hamburg statt, die dieses Jahr von der russisch-orthodoxen Kirche „Hl. Johannes von Kronstadt“ ausgerichtet wird. Die Hauptmotive für dieses Fest sind die dogmatischen Beschlüsse des Siebten Ökumenischen Konzils, die bestätigen, dass die Verehrung der Ikone dem Urbild gilt und nicht der Ikone selbst. Das heißt, der Gläubige verehrt nicht das Holz und die Farben, sondern den dargestellten Christus, die Gottesmutter oder den Heiligen. Der heilige Johannes von Damaskus verteidigt in seinen „Worten gegen die Ikonoklasten“ die Ikonen mit dem Argument der Menschwerdung und sagt, dass Gott vor Christus unsichtbar und unvorstellbar war, aber nachdem der Sohn Gottes menschliches Fleisch angenommen hat, kann er dargestellt werden. So spricht er, dass die Ablehnung der Ikonen eine indirekte Leugnung der tatsächlichen Menschwerdung sei. Die Heiligen Väter lehren, dass die Heiligen keine Mittler anstelle Christi sind, sondern mit uns in der Einheit der Kirche beten. So bezeugt der heilige Basilius der Große, dass die Verehrung der Märtyrer eine alte Praxis ist und die Gläubigen ihre Fürsprache im Gebet suchen, weil sie vor Gott Freimütigkeit haben, wie auch der heilige Johannes Chrysostomos bekräftigt. 

Der zweite Sonntag ist Grigorios Palamas gewidmet. In seinem Werk „Triaden“ formuliert er die Lehre über den Unterschied zwischen Gottes Wesen und Seinen Energien, durch die der Mensch tatsächlich am Leben Gottes teilhat. Diese Lehre offenbart den tiefen Sinn des Fastens – nicht nur als moralische Anstrengung, sondern als Weg zur Vergöttlichung durch die Gnade. Nach seiner Lehre ist Gott in seinem Wesen unbegreiflich, aber der Mensch kann tatsächlich an seinen ungeschaffenen Energien teilhaben. Durch die Reinigung des Geistes, seine Vereinigung mit dem Herzen und unaufhörliches Gebet werden Hesychia und Vergöttlichung erreicht, wobei die Erlösung in der Synergie zwischen Gottes Gnade und dem freien Willen des Menschen verwirklicht wird.

Der dritte Sonntag – Kreuzverehrung – lenkt die Aufmerksamkeit des Gläubigen auf das Kreuz als Quelle der Kraft inmitten der Fastenzeit. Der heilige Johannes Chrysostomos nennt das Kreuz in seinen Worten „Zeichen des Sieges“, weil Christus durch ihn den Tod besiegt. So wird die Fastenzeit als Teilhabe an diesem Sieg durch Demut und aufopfernde Liebe zu Gott und den Mitmenschen verstanden.

Der vierte Sonntag ist Johannes Klimakos gewidmet. In seinem Werk „Die Leiter” beschreibt er das spirituelle Leben als Aufstieg über dreißig Stufen – von der Abkehr von den Leidenschaften bis zur vollkommenen Liebe. Dieses Bild zeigt, dass die Fastenzeit eine Zeit der konkreten inneren Arbeit und des allmählichen spirituellen Wachstums ist. Die Grundidee ist, dass spirituelles Wachstum ständiges Streben, Nüchternheit und Gottes Gnade erfordert. Der Gipfel dieses spirituellen Weges ist die Liebe, die laut dem Autor die vollkommene Vereinigung mit Gott ist. „Die Leiter“ wird besonders während der Fastenzeit gelesen und ist ein spiritueller Leitfaden für Buße, innere Reinigung und das Erlangen von Tugenden.

Der fünfte Sonntag gedenkt Maria von Ägypten. Ihr Leben, beschrieben von Sophronius von Jerusalem in „Das Leben der heiligen Maria von Ägypten“, bezeugt, dass aufrichtige Buße selbst den tiefsten Fall in Heiligkeit verwandeln kann. Dieses Beispiel bestätigt die Hoffnung, dass Gottes Gnade jede Sünde übertrifft.

In diesem Monat fällt das Fest der Verkündigung auf die fünfte Woche der Fastenzeit. Er hat seinen Ursprung im Lukasevangelium (Lukas 1,26–38), wo die Erscheinung des Erzengels Gabriel vor der Heiligen Jungfrau Maria beschrieben wird. Die Heiligen Väter, darunter Athanasius der Große, drücken die Bedeutung dieses Ereignisses mit den Worten aus: „Gott wurde Mensch, damit der Mensch durch Gnade Gott werde.“ Die Verkündigung offenbart den Beginn der Erlösung durch die freie Zustimmung des Menschen zum Willen Gottes in der Gestalt der neuen Eva – der Mutter Gottes.

Die Bulgarische Orthodoxe Kirchengemeinde „Die Heiligen Kyrill und Methodius“ in Hamburg wünscht Ihnen eine segensreiche und erretende Fastenzeit!

Der Heilige Paissios von Athos – Pater Georgios Manos erzählt von seiner persönlichen Begegnung mit dem berühmten Asketen vom Heiligen Berg

Die Heiligen sind untrennbar mit dem Leben und dem Glauben der Christen verbunden. In ihnen sehen wir lebendige Zeugen des Evangeliums. Wir richten unsere Gebete an sie und bitten sie um Fürsprache bei unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus. Wir tragen ihre Namen, fühlen uns unter ihrem Schutz und glauben, dass wir von ihrer spirituellen Gegenwart unterstützt werden. Sie sind unsere Freunde und Fürsprecher vor Gott – und doch erscheinen sie uns manchmal fern, als gehörten sie längst vergangenen Zeiten an, in denen sie ihr Leben dem Glauben gewidmet und sich für ihn eingesetzt haben.

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Und doch sind uns einige der Heiligen zeitlich viel näher, als wir uns vorstellen können. Einige von ihnen sind fast unsere Zeitgenossen, und es gibt sogar Menschen unter uns, die sie persönlich gekannt haben. So auch der Erzpriester der griechisch-orthodoxen Kirche „Der Heilige Nikolai“ in Hamburg – Pater Georgios Manos, der jahrelang in unmittelbarer Nähe der Zelle des Heiligen Paissios von Athos auf dem Heiligen Berg gelebt hat. Der Heilige wurde am 13. Januar 2015 vom Ökumenischen Patriarchat in Konstantinopel heiliggesprochen.

Pater Georgios Manos nahm die Einladung, die bulgarische Gemeinde in Hamburg zu besuchen und von seinen persönlichen Begegnungen mit dem Heiligen von Athos zu erzählen, mit großer Herzlichkeit an und von dessen spirituellem Wirken und gnadenvoller Gegenwart zu berichten, nicht zuletzt von seiner grenzenlosen Freude und seiner Offenheit gegenüber jedem, der den Kontakt zu ihm suchte.

Mit dem Segen Seiner Eminenz, Metropolit Antonij von West- und Mitteleuropa, fand das Treffen am Vorabend des Sonntags des verlorenen Sohnes statt – dem zweiten der Vorbereitungswochen vor der Fastenzeit.

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Der Gastgeber, der Gemeindepriester Vater Jakov Sturm, begrüßte die Gäste und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich orthodoxe Brüder und Schwestern aus verschiedenen Ländern versammeln, um durch das lebendige Zeugnis des christlichen Glaubens vereint zu sein. Das Treffen begann mit dem Troparion des Heiligen Paissios vom Heiligen Berg, gesungen von Pater Georgios.
Innerhalb von fast zwei Stunden, die wie im Flug vergingen, erzählte der griechische Geistliche von seinen Begegnungen mit dem Heiligen und seiner Familie:
„Jeder, der den heiligen Paissios zum ersten Mal sah, hatte das Gefühl, ihn schon lange zu kennen. Er hatte ein großes Herz für alle – nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere.“

Pater Georgios absolvierte das Priesterseminar in der Nähe von Konitsa, wo sich die Familie des Heiligen Paissios nach ihrer Vertreibung aus Kappadokien (wo, wie er selbst bemerkte, viele Heilige stammen) 1924 zusammen mit anderen Vertriebenen niederließ. Dort verkehrte er vor allem mit Christina und Luka – der jüngsten Schwester und dem jüngsten Bruder des Heiligen. Dank Christina erhielt er die Möglichkeit, Manuskripte, Fotos und andere historische Dokumente des Heiligen Paissios einzusehen.

Pater Georgios traf den Heiligen selbst auf dem Heiligen Berg, wohin er im Alter von nur 19 Jahren auf der Suche nach Antworten auf zahlreiche spirituelle Fragen gereist war. Er lebte mehrere Jahre gegenüber der Zelle des Asketen vom Heiligen Berg. „Jede Antwort, die mir der heilige Paissios gab, traf genau ins Schwarze. Alles, was er mir über meinen zukünftigen Dienst sagte, bewahrheitete sich später vollständig“, erzählte der Pater. Alles, was er mir über meinen zukünftigen Dienst sagte, erwies sich später als völlig richtig“, erzählte der Pater, „so sagte er mir beispielsweise, dass ich zunächst einen schweren Militärdienst in Zypern absolvieren würde – und genau so kam es dann auch. Während dieser ganzen Zeit spürte ich jedoch deutlich die Unterstützung durch die Gebete des Mönchs vom Heiligen Berg, die mir in dieser schwierigen Zeit Kraft und Zuversicht gaben.“ Pater Georgios erzählte auch einige Anekdoten, wie zum Beispiel die Begegnung mit drei europäischen Theologieprofessoren, die den Heiligen Paissios besuchten und anschließend berichteten, dass der Heilige ausgezeichnet Englisch, Französisch und Deutsch spreche, was alle sehr überraschte, da bekannt war, dass er nur die Grundschule abgeschlossen und Griechenland nie verlassen hatte.
Während der spannenden Erzählung in der bulgarischen Kirche wurden auch einige kurze Ausschnitte aus der griechischen Fernsehserie „Der Heilige Paissios – Von Farasa zum Himmel“ gezeigt, die kürzlich im bulgarischen Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde. Dadurch erhielten die Anwesenden die Möglichkeit, sich ein klareres Bild von der eifrigen und hingebungsvollen Liebe zu Christus zu machen, die der Heilige Paissios seit seiner Kindheit in sich trägt – eine Liebe, die vor allem von seiner Mutter Eulogia geprägt wurde.

Nach dem offiziellen Teil des Treffens erzählte Pater Georgios, dass er seine Tränen kaum zurückhalten konnte, als er das gelungen auf der Leinwand wiedergegebene Bild des Heiligen sah, dessen reine und unerschütterliche Liebe zum Erlöser bis heute inspirierend ist.

Der Geistliche hatte auch zwei von ihm verfasste Bücher über den Heiligen Paissios mitgebracht. Darin sind ein Manuskript des Heiligen sowie eine hölzerne Ikone der Heiligen Gottesmutter, die von dem Heiligen Piassios, der Schreiner war, angefertigt wurde, sowie eine Reliquie seiner heiligen Gebeine. Die Bücher sind nur in griechischer Sprache erschienen.

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Das Treffen endete mit dem Troparion der Heiligen Brüder Kyrill und Methodius – den himmlischen Schutzpatronen der bulgarischen orthodoxen Kirche in Hamburg. Pater Jakov betonte ihre verbindende Rolle bei diesem Treffen zwischen der bulgarischen und der griechischen Gemeinde – mit ihrer griechischen Herkunft, ihrer Hingabe zu Gott und der Verbreitung des Wortes Gottes durch die Schaffung der slawischen Schrift.

Autor: Velina Weber

Wiedersehen mit Freunden – Bericht über unsere Teilnahme an der PHILOXENIA Begegnung in Norddeutschland, 23.-25. Januar 2026

Gute Freundschaften zeichnen sich unter anderem durch ihre treue Pflege aus. Und so durfte unsere Gemeinde am letzten Januarwochenende des Jahres 2026 bei eisigen Temperaturen und in malerischer Umgebung ihre freundschaftlichen Beziehungen zum Freundeskreis PHILOXENIA, der vor 60 Jahren zur Förderung der Begegnung von Christen der westlichen und östlichen Tradition gegründet wurde, auffrischen. Dabei sind wir der herzlichen Einladung des langjährigen Leiters des Freundeskreises sowie treuen Freundes unserer Gemeinde gefolgt, dem 90-jährigen Monsignore Wilm Sanders, der uns im vorigen Jahr bei der Verabschiedung aus seinem Amt um unsere erneute, nunmehr dritte Teilnahme gebeten hatte. Mit dem Segen unseres Metropoliten von West- und Mitteleuropa, seiner Eminenz Antonij, hatten wir daher die Ehre und das Vergnügen, am beliebten Tagungsort, dem benediktinischen Kloster Nütschau bei Hamburg, den Tagungsgästen unsere Gemeinde vorzustellen, sowie einen Einblick in Geschichte und Gegenwart der bulgarischen orthodoxen Kirche insgesamt zu geben.

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Unser Vater Iakov Sturm legte am Samstag den Grundstein im ersten Teil unseres Beitrags unter dem Titel „Bulgarische orthodoxe Christen in Hamburg und Europa im Erbe der Heiligen Kyrill und Methodius“, in dem er über das Leben, Wirken und eucharistische Anliegen der Patronen unserer Gemeinde aufklärte, der heiligen Brüder und Apostelgleichen Kyrill und Methodius. Dabei war ihm wichtig zu betonen, dass wir das Erbe der Brüder, besonders die segensreiche Übersetzung der Heiligen Schriften und weiterer kirchlicher Schriften in die neu entstehende slawische Schriftsprache (Glagolitsa), als Weg ansehen, nicht in erster Linie sprachliche Gemeinschaften zu gründen, sondern eucharistische Gemeinden, die ihren Ursprung in der evangelischen Botschaft Jesu Christi haben und durch den apostolischen Auftrag in die ganze Welt getragen werden sollten. Die Sprache an sich wurde daher nicht als heilig betrachtet, wohl aber das, was mit ihrer Hilfe bewirkt werden konnte. Anschließend bot Dr. Christo Karabadjakow, Vorstandsvorsitzender unserer Gemeinde, den Gästen einen schlaglichtartigen Überblick über die Geschichte der bulgarischen orthodoxen Kirche dar, vom ersten bulgarischen Zarenreich über die Wiederbelebung des Patriarchats im 19. Jahrhundert bis zur bewegten Kirchengeschichte im 20. Jahrhundert. Dabei verdeutlichte er auch die seit Jahrhunderten andauernde Multiethnizität des Balkans, in deren Kontext die Kirche ihr Leben und Überleben gestaltet hatte. Vor dem Hintergrund dieses historischen Panoramas erläuterte Diözesanrat und Freund der Gemeinde, Christo Berow aus Berlin, die Genese und aktuelle Verfassung der kirchlichen- und Verwaltungsstrukturen der Diözese von West- und Mitteleuropa. Es gelang ihm besonders gut, den Gästen den Zusammenhang zwischen einem Spezifikum der bulgarischen kirchlichen Selbstverwaltung, der Beteiligung von Laien, und der bewegten Geschichte des Patriarchats insgesamt unter diversen staatlichen Herrschaftsbeziehungen herauszustellen. Abschließend gab Dr. Christo Karabadjakow noch einen bilderreichen Einblick in unsere Gemeinde in Hamburg.

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Den zweiten Teil unseres Beitrags unter dem Titel „Glaube, Liebe, Sprache – Wege der Öffnung zum Anderen in der Gemeinde und Ökumene“ bestritten Dr. Smilen Markow aus Oxford/Veliko Tanrovo und Katharina Strauch. Dr. Smilen Markow beleuchtete das Thema aus wissenschaftlich-theoretischer Sicht, Katharina Strauch als Mitglied unserer Gemeinde berichtete vor allem aus persönlichen Erfahrungen mit dem Gemeindeleben in Hamburg. Beide knüpften an die Grundaussage von Vater Iakov Sturm über das Erbe der Heiligen Kyrill und Methodius an, dass die Sprache an sich ohne „die Sprache der Liebe“ keine Garantie für gelungene Verständigung sei, weder innerhalb der meist mehrsprachigen Gemeinden in Mittel- und Westeuropa, noch in der Begegnung mit Christinnen und Christen anderer Konfession und Tradition. Daher müsse jede Gemeinde und Kirche individuell und vor Ort entscheiden, wie sprachliche und andere Traditionen zur Einheit im Glauben beitragen können und ständig um den Beistand des Heiligen Geistes bitten. Dass dies keine einfache Aufgabe ist, zeigte sich in der anschließenden angeregten Diskussion zu dem Thema im Plenum.

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Die rund 30 Tagungsgäste waren zum Ausklang und gleichfalls Höhepunkt der Tagung am Sonntag zum Besuch der Heiligen Liturgie und anschließendem Agape-Mahl in unserer Gemeinde in Eilbek eingeladen und sind dieser Einladung auch zahlreich gefolgt. Eingerahmt war die Tagung außerdem durch einen evangelischen Gottesdienst der Oberkirchenrätin Dr. Uta Andrée aus Kiel, die das Dezernat für Mission, Ökumene und Diakonie in der Evangelisch – Lutherischen Kirche in Nord-Deutschland leitet, und durch eine abendliche Eucharistiefeier mit den Brüdern des Klosters Nütschau, die für alle Klosterbesucher offen war. Die Brüder des Klosters haben außerdem durch den engagierten Betrieb ihres Tagungs- und Bildungsortes zu einer besinnlichen Atmosphäre und köstlicher Versorgung aller beigetragen.

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Besonders wertvoll war für uns auch die Begegnung mit einer aramäischen Familie altorientalischer Tradition, die uns in persönlichen Gesprächen auf ihr Schicksal als bedrohte Sprach- und Kulturgemeinschaft aufmerksam gemacht hat. Von ihnen werden wir im nächsten Jahr mehr erfahren, wenn sie – so Gott will - im Mittelpunkt der nächsten PHILOXENIA-Begegnung stehen werden. Besonders bedanken wir uns zu guter Letzt für die reibungslose Organisation der Tagung, bei der neuen Leiterin Frau theol. Maria Wedewer-Steffen, sowie bei Pastor Frank Lotichius, der ihr tatkräftig zur Seite stand. Möge Gott ihnen Gesundheit und Segen schenken auf viele Jahre!

Autorin: Katharina Strauch, 3.2.2026

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