Chronik

Es ist der 3. März 2003. Im bulgarischen Konsulat in Hamburg herrscht lebhafte Stimmung. Als die Feier anlässlich des Nationalfeiertags von Bulgarien ihren Höhepunkt erreicht, wird das Fest unerwartet unterbrochen und aus dem Mikrophon erklingt die Frage:

Möchten die Bulgaren in Hamburg eine eigene orthodoxe Kirche haben?

Dass sie sich das gern wünschen, kann man an der Menge von Menschen erkennen, die sich in die Kontaktliste der Initiativgruppe eintragen möchten. Ab diesem Moment beginnt die Verwirklichung eines 30- jährigen Traums, den schon die frühesten Emigranten in Hamburg hegten. Und ohne die Hilfe von Prof. Imeyer, Honorargeneralkonsul von Bulgarien wäre das nur ein Traum geblieben.

Anfang Juli 2006 unternimmt die „Initiative Bulgarische Kirche“ gemeinsame Handlungen mit dem bulgarischen Konsulat in Hamburg und die ersten Ergebnisse sind schon da:

In den vergangenen sieben Jahren ist unsere Kirchengemeinde zu einem lebendigen Treffpunkt für Leute christlichen Glaubens nicht nur bulgarischer Herkunft gewachsen. Circa 100 Mitglieder gehören inzwischen zur Gemeinde unseres jungen Priesters Krastin Apostolov. Menschen aus Rümänien, Russland, Serbien, Deutschland, Griechenland feiern hier gemeinsam mit den Bulgaren die Heilige Liturgie.

Eine wichtige Aufgabe und Ziel unserer Gemeinde ist - neben der Aufklärungsarbeit - auch die Planung und Durchführung verschiedener Veranstaltungen, Konzerten, Diskussionen, Filmvorführungen, Wohltätigkeitsaktionen u.v.a.

Seit ihrer Gründung hat die bulgarische Kirchengemeinde in Hamburg kein eigenes Zuhause. Vorübergehend ist sie in der Bugenhagenkirche untergebracht. Es wird zur Zeit intensiv nach einer langfristigen Lösung durch Kauf, Neubau oder Dauermiete von entsprechenden Räumlichkeiten gesucht. 

Ende 2012 wurde die Spendenaktion Eine Kirche für Hamburg unter der Schirmherrschaft des bulgarischen Honorargeneralkonsuls in Hamburg, Prof. Dr. Imeyer, ins Leben gerufen. Seit letztem Jahr ruft die Gemeinde mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen immer wieder um finanzielle wie auch ideelle Unterstützung auf.